BzL Nord - 11. Spieltag

 

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SV Naunhof 1920 – Döbelner SC 1:3 (1:1)


Im April 2009 musste Döbelns Torwarttrainer Rene Müller das letzte Mal verletzungsbedingt aushelfen, als sich Martin Werner im Spiel verletzte. Doch am gestrigen Sonntag stand er die volle Spielzeit im Döbelner Tor, da die Knöchelverletzung von Torsten Jentzsch dessen Einsatz unmöglich machte. Dass alles am Ende gut gegangen war freute Rene Müller umso mehr: „Ich bin erleichtert und froh, wie das Spiel abgelaufen ist. Klar ist das Gegentor schade, aber sonst hat unsere Viererkette und gesamte Abwehr nichts zugelassen und mir einen dankbaren Tag gebracht! Es macht Spaß mit den Jungs zu spielen.“ Nur einen Schuss aufs Tor hatten die Gastgeber, nach Lok Leipzig II immerhin der ärgste Verfolger des DSC im gesamten Spiel. Und dieser brachte in der 37. Minute die glückliche Führung der Naunhofer durch deren Torjäger Rene Böttcher. Die Döbelner hatten bis dahin das Spiel unter ihrer Kontrolle, jedoch ohne zwingende Torchancen zu erarbeiten. Patrick Peschel klärte vor Rene Böttcher in der 13. Minute, mit Ausnahme vom Gegentor blieb das die einzige nennenswerte Angriffsbemühung des Landesligaabsteigers. Nach dem Gegentor zeigte sich der Tabellenführer nur kurz geschockt, fand jedoch schnell wieder zu seinem Spiel. Patrick Hußner vollendete einen Vorlage von Sebastian Seidel zum verdienten Ausgleich kurz vor dem Seitenwechsel.
Nach dem Seitenwechsel passierte das Gleiche wie in jedem Spitzenspiel des Döbelner SC in dieser Saison: er übernahm mehr und mehr die Kontrolle! Doch dauerte es für „zweite Halbzeit-Verhältnisse“ dieses Mal lange, bevor das erste Döbelner Tor fiel. Toni Bunzel setzte sich im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch und passte zu Martin Schwibs, der sich ebenfalls der doppelten Bewachung erfolgreich löste und zur fälligen Führung traf. Die Döbelner ließen in der Abwehr nun nichts mehr zu, die intensiv geführte Partie mit drei gelben Karten für den DSC, sechs für den SVN war für Schiedsrichter Rico Teichmann jedoch zu keiner Zeit ein Problem. Mit dem 1:3 durch Schwibs’ 16. Saisontreffer war die Vorentscheidung in der 78. Minute perfekt. Mit hoher Disziplin und läuferischem Aufwand untermauerte der Döbelner SC seine Favoritenrolle in der Saison erneut und sorgte mit dem Kippen des Spieles in Naunhof für ein erneutes Ausrufezeichen an die Konkurrenz.
Döbelns Trainer Steffen Eichhorn sagte nach dem Spiel: „So komplett defensiv eingestellt hatte ich Naunhof nicht erwartet. Die Gastgeber schossen im ganzen Spiel einmal aufs Tor, was den Führungstreffer brachte. Meine Mannschaft bewies Geduld und Disziplin. Der Sieg war mehr als verdient.“


SV Naunhof 1920: Frohloff, Birnbaum, Ritter, Simon, Gehre /73. Jahn), Roscher, Völz, Große (78. Osman), Böttcher, Wagner, Sommer


Döbelner SC: Müller, Peschel, Seidel, Krondorf, Heyna, Schwibs, Glaffig, Bunzel, Firley, Hußner, Singer


Tore: 1:0 Böttcher (37.), 1:1 Hußner (44.), 1:2, 1:3 Schwibs (64., 78.)


Schiedsrichter: Teichmann (Frankenberg)


Zuschauer: 210


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Stand: 16. November 2011.