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Döbelner SC II – Roßweiner SV
II 9:0 (5:0)
Zu einer klaren Sache
entwickelte sich das Spiel der Zweiten Mannschaften auf dem
Kunstrasenplatz. Die Roßweiner, welche gerade so elf Spieler
zusammen bekamen, agierten über die gesamte Spielzeit ohne große
Gegenwehr, bei größerer Effektivität bei den sich minutenweise
ergebenen Chancen wäre das Ergebnis zweistellig ausgefallen. Es
dauerte bis zur neunten Minute, ehe Steffen Zerge den Torreigen
eröffnete. Bis zur Halbzeit fielen auf Döbelner Seite vier weitere
Treffer, die Roßweiner hatten hingegen keine nennenswerte
Offensivaktion.
Auch nach dem Seitenwechsel
hatte der Döbelner SC weiter die Großteile vom Spiel und konnte nach
Belieben kombinieren. Mit drei Toren binnen drei Minuten erhöhte der
Gastgeber auf 8:0, wobei das dritte Tor von Steffen Zerge mit der
Hacke das Tor des Tages war. Der erste Schuss der Roßweiner fiel in
der 56. Minute, zwei weitere Male musste Keeper Friedrich harmlose
Aktionen klären. Den Schlusspunkt unter die einseitige Partie setzte
der eingewechselte Fabian Berndt.
Döbelner SC II: Friedrich,
Thomas, Merwart, Buchholz, Winkler, Zerge, Werner, Zache, R.
Hüttmann (Berndt), Gerold, F. Hüttmann (Döge)
Roßweiner SV II: Pfitzner, Ebel,
Thomas, Knopp, Kretzschmar, Schuhmann, Fischer, Werner, Wisniewski,
Beyer, Dähnhardt
Tore: 1:0 Zerge, (9.), 2:0, 3:0
F. Hüttmann (11., 19.), 4:0 Knopp (Eigentor/22.), 5:0 Buchholz
(35.), 6:0 R. Hüttmann (52.), 7:0, 8:0 Zerge (53., 55.), 9:0 Berndt
(80.)
Schiedsrichter: Fritsch (Hohburg)
Zuschauer: 30
Döbelner SC II – ESV Lok Döbeln 0:3 (0:1)
Mit einer Notelf, Co-Trainer Kuhr musste aushelfen, verloren die
Kicker des DSC das Stadtderby gegen Lok Döbeln. Im gesamten Spiel
hatten die Gastgeber nicht eine echte Torchance, nur drei Schüsse
Richtung gegnerischem Gehäuse gab es im ganzen Spiel. Zudem gab es
bereits in der 33. Minute die Ampelkarte für DSC-Akteur Robin
Thomas, auf DSC-Seite hatte man wenig Verständnis für diese
Entscheidung. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 0:1, nachdem Martin
Fischer die Abseitsfalle der Platzherren aushebelte.
Bis zur Halbzeitpause änderte sich nicht viel, die spielerisch
besseren Döbelner hatten mit den langen Bällen und Kontern der
Großbauchlitzer große Probleme.
Nach dem Seitenwechsel passierte lange Zeit nichts, viele
Abspielfehler prägten die Partie. Mit dem 0:2 in der 69. Minute
durch Max Wolf fiel praktisch die Vorentscheidung, zu schlecht war
die DSC-Offensive an diesem Tag, zudem war nun der Kräfteverschleiß
durch den frühen Platzverweis deutlich sichtbar spür- und sichtbar.
Torwart Markus Gatzsche rettete anschließend noch mehrfach gegen
Steven Kaulich, Max Wolf und Martin Fischer, doch beim 0:3 durch
Robert Staroske war er machtlos.
Döbelner SC II: Gatzsche, Thomas, Merwart, Zache, Winkler, Hüttmann,
Döge, Gerold, Berndt, Kuhr (Friedrich), Werner
ESV Lok Döbeln: Giese, Günther, Koschinsky, Engler, Staroske,
Freier, Wittig, Kunert, Kaulich, Fischer (Wolf), Schubert
Tore: 0:1 Fischer (20.), 0:2 Wolf (69.), 0:3 Staroske (85.)
Schiedsrichter: Kohllöffel (Zschaitz)
Zuschauer: 90
Döbelner SC II – SV Rüsseina
1:2 (0:1)
Die Döbelner waren dieser zu Beginn nervös
geführten Partie optisch überlegen, doch mit dem Erreichen der
Strafraumgrenze war für die Döbelner Endstation. Nachdem Steffen
Zerge auf Döbelner Seite und Rüsseinas Sven Gastgeber und Steffen
Zirnsack mit den besten Chancen scheiterten, dachten die meisten an
eine torlose erste Halbzeit. Doch Michael Kohs sah das nicht so und
platzierte einen Schuss von der Strafraumgrenze im unteren rechten
Eck.
Nach dem Seitenwechsel stand Martin Buchholz
frei vor Tino Gastberg, doch Döbelns Stürmer zögerte einen Moment zu
lange und vergab die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Denn praktisch
im Gegenzug erhöhte der SV auf 0:2. Tassilo Friedrich zögerte beim
Herauslaufen einen Moment zu lange, was sich Sven Gastberg nicht
nehmen ließ. Die Döbelner gaben sich nicht auf, Martin Werner
scheiterte mit einem Lupfer an Keeper Gastberg. Steffen Zerge
markierte in der Endphase dann per Kopf doch noch den
Anschlusstreffer, doch mehr sollte nicht mehr gelingen, da
Schiedsrichter Fritzsch die Partie nach dem Tor sofort abpfiff.
Döbelner SC II: Friedrich, Thomas, Merwart,
Buchholz, Winkler, F. Hüttmann, Zerge, R. Hüttmann, Lißner
(Schütze), Gerold, Werner
SV Rüsseina: T. Gastberg, Müller, M. Hoppe (A.
Fricke), Gütze, S. Fricke, Meister (D. Hoppe), Zirnsack, S.
Gastberg. Koitsch
Tor: 0:1 Kohs (44.), 0:2 S. Gastberg (52.), 1:2
Zerge (90.)
Schiedsrichter: Fritzsch (Oschatz)
Zuschauer: 80
Döbelner SC II – FSV Dürrweitzschen 4:0 (2:0)
Die Gastgeber waren über die gesamte Spielzeit Herr im Haus und
waren in allen Belangen klar überlegen. Bereits nach fünf Minuten
schlenzte Alexander Winkler einen zu kurz abgewehrten Ball ins Tor.
Die Döbelner ließen gekonnt Ball und Gegner laufen, der FSV hatte
dem nicht viel entgegen zu setzen. Rene Hüttmann sorgte dann für
weitere klare Verhältnisse, als er einen Freistoß in der 25. Minute
direkt verwandelte. Bis zur Pause hatte die Bezirksliga-Reserve
durch Martin Werner, Steffen Zerge oder Martin Buchholz noch weiter
Chancen, doch Torwart Bohne zeigte sich auf dem Posten.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nicht allzu
viel. Die Platzherren agierten etwas zurückhaltender. In der 65.
Minute hatte der Gast seine erste Chance, doch Höhme scheiterte. Die
Döbelner zogen nun wieder an, Rene Hüttmann sorgte mit einem
strammen Schuss für die Vorentscheidung (70.). Alexander Winkler
scheiterte nach einem schönen Spielzug. Doch Roy Lißner ließ
es sich in der vorletzten Minute nicht nehmen, und markierte mit
einem erneuten Schlenzer den auch in der Höhe verdienten 4:0-Sieg.
Döbelner SC II: Friedrich, Thomas, Zerge, Buchholz (Sachse),
Winkler, F. Hüttmann, Zacha, Gerold, Lißner, R. Hüttmann, Werner
FSV Dürrweitzschen: Bohne, Schneider, Kresse, Weniger, Engel,
Herold, Friedrich, Schendel, Zwanzig, Mühlner, Höhme; (P. Kupfer, D.
Kupfer, Bäurich)
Tore: 1:0 Winkler (5.), 2:0, 3:0 F. Hüttmann (25., 70.), 4:0 Lißner
(89.)
Scheidsrichter: Schrock (Kiebitz)
Zuschauer: 45
Döbelner SC II – FC Grimma II 1:2 (1:2)
Die Döbelner setzten den Gegner von der ersten Minute an unter Druck
und hatten durch Buchholz und Werner die ersten guten Chancen.
Grimma brachte das Kunststück fertig, sich innerhalb der ersten
Viertelstunde drei gelbe Karten wegen Meckerns abzuholen. In der 16.
Minute wurden die Angriffsbemühungen schließlich belohnt. Nach einem
Pass von Florian Hüttmann schloss dessen Bruder Rene aus halblinker
Position ab. Im Gegenzug kassierte der DSC fast den Ausgleich, doch
Freidrich parierte großartig. Die Landesligareserve stand defensiv
sehr gut und wurde über Konter stets gefährlich. Nach einem Eckball
für die Döbelner schalteten die Gäste schnell um und Kurzbach
vollendete zum glücklichen Ausgleich. Danach riss der Spielfaden der
Platzherren und der FC nahm mehr das Zepter in die Hand. Die Führung
durch Kurzbach war ein Ebenbild des ersten Grimmaer Treffers. Nach
dem Seitenwechsel hatten die Döbelner den Ausgleich auf den Füßen.
Nach einem tollen Pass von Buchholz auf Gerold setzte sich dieser
bis zur Grundlinie durch, doch nach dessen Flanke verfehlte Zerge
knapp das Tor. Nun hatten die Döbelner abermals ein optisches
Übergewicht und die Grimmaer beschränkten sich auf gefährliche
Konter. Friedrich ließ im zweiten Durchgang keinen weiteren
Gegentreffer zu, doch da seine Vorderleute auch Tor mehr erzielten
blieb es am Ende bei der unglücklichen 1:2 Niederlage. Denn ein
Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber der große Aufwand muss
durch das konsequente Nutzen der Chancen auch belohnt werden.
Döbelner SC II: Friedrich, Thomas, Merwart (Berndt), Zerge,
R.Hüttmann, F.Hüttmann, Gerold, Buchholz (Sachse), Lißner, Werner
FC Grimma II: Kuberski, Neuber, Hoffmann, Barthen, Schmidtbauer,
Fritsche, Engel, Kurzbach, Graf, Wolhlebe, Willhuhn
Tore: 1:0 R. Hüttmann (16.), 1:1, 1:2 Kurzbach (26., 34.)
Schiedsrichter: Rost (Striegistal)
Döbelner SC II – SV Aufbau Waldheim 1:5 (0:4)
Durch eine undiskutable Abwehrleistung und Harmlosigkeit vorm
gegnerischen Tor verloren die Döbelner ihr Heimspiel deutlich mit 1:5.
Zu den eigenen Fehlern kam jedoch in der ersten Halbzeit eine sehr
schwache Leistung des Schiedsrichters dazu, der als Höhepunkt nach einem
Foulspiel an Steffen Zerge im Waldheimer Strafraum auf Freistoß für die
Zschopautaler entschied. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:3.
Erichson, Keidel und Busch nutzten die Fehler der Döbelner
Hintermannschaft inklusive Torwart Friedrich eiskalt aus. Auch das 0:4
ging einem kapitalen Abwehrschnitzer voraus, Merwart spielte nur Statist
und ließ sich ohne Probleme umspielen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit ließen es die Gäste sehr ruhig angehen
und beschränkten sich auf Konterfußball. Die Gastgeber gaben sich nicht
wehrlos geschlagen, doch zwingende Torchancen waren nicht zu finden. Der
Ehrentreffer für die Döbelner fiel nach energischem Nachsetzen von
Buchholz, doch Walther stellte mit einem sehenswerten Heber den alten
Torabstand wieder her.
Döbelner SC II: Friedrich, Thomas, Merwart, Buchholz, Winkler, Berndt,
Zerge, R. Hüttmann, F. Hüttmann, Seidel; (Gerold, Döge, Sachse)
SV Aufbau Waldheim: Klingner, Schneider, Wolf, Liebig, Sachsenröder,
Wien, Busch, Eick, Erichson, Keidel, Vandereike; (Enigk, Walther)
Tore: 0:1 Erichson (18.), 0:2 Keidel (30.), 0:3 Busch (35.), 0:4 Eick
(42.), 1:4 Buchholz (73.), 1:5 Walther (80.)
Schiedsrichter: Schrock (Kiebitz)
Zuschauer: 95
Döbelner SC II - HFC Colditz II 3:0 (0:0)
Die Döbelner besaßen in ihrem zweiten Heimspiel mehr Ballbesitz, doch
die Gäste waren mit ihrem geradlinigen Spiel und langen Bällen stets
gefährlich. Die Döbelner Abwehr um den sehr gut auflegten Torwart
Tassilo Friedrich war jedoch auf dem Posten und verhinderte mit Glück
und Geschick einen Gegentreffer. Alexander Winkler und Oliver Zache
klärten in der 17. und 27. Minute jeweils einen Angriff des HFC in
letzter Not. Auf der Gegenseite verpasste Fabian Bernd mit einer
Direktabnahme das Tor knapp, David Gerold wurde sein Kopfballtreffer
wegen vermeintlichem Abseits nicht anerkannt (32.). Nach der Pause
erhöhten die Platzherren vor den Augen von Vereinsoberhaupt Heiner
Hellfritsch das Tempo und kamen zu mehr Chancen. Martin Birckner
verpasste knapp, ebenso erneut Fabian Berndt. Doch aller guten Dinge
sind bekanntlich drei. In der 57. Minute vollendete Döbelns
Offensivspieler einen schönen Spielzug über fünf Stationen zur
verdienten Führung. Wenige Minuten später gab es für die Hausdorfer
Reserve einen Elfmeter, doch Keeper „Tasse“ Friedrich krönte seine
Leistung an dem Tag und hielt den Schuss von Dathe. Die Döbelner
starteten nun angetrieben vom bärenstarken Gerold Angriff auf Angriff.
Die Gäste kamen nur noch durch Kontern zu Tormöglichkeiten. In der 66.
Minute fiel dann die Vorentscheidung. Rene Hüttmann setzte Roy Lißner in
Szene, dessen überlegter Pass nutzte Martin Buchholz zum 2:0. Den
Schlusspunkt setzte dann Roy Lißner selbst, der ein gutes Zuspiel von
David Gerold vollendete.
Döbelner SC II: Friedrich, Birckner, Thomas, Buchholz, Winkler, R.
Hüttmann, Gerold, Berndt, Zerge, Lißner, Zache, (Sachse, Werner,
Schütze)
HFC Colditz II: Frenzel, Gutknecht, Gohe, Blümel, Richter, Lang,
Matthes, König, Goldammer, Scheibner, Dathe, (Linke, Götze)
Schiedsrichter :Schrock (Kiebitz)
Zuschauer: 50
Döbelner SC II - Kiebitzer SV 2:2 (1:2)
In den ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams noch ab, dann
landete ein Freistoß von Iltzsche in der 14. Minute im Tor, nachdem sich
die Döbelner Hintermannschaft verschätzt hatte. Im Gegenzug hatte dann
Roy Lißner die Chance per Kopf nach einer Standardsituation, doch hatte
ebenso wenig Erfolg wie kurz darauf Martin Buchholz nach einem
Doppelpass mit David Gerold. Nach einer knappen halben Stunde fiel schließlich der Ausgleich, Lißner
verwertete eine Vorarbeit von Florian Hüttmann. Augenblicke später
versuchte es der Vorlagengeber selbst, doch scheiterte. Kiebitz lauerte
auf Fehler in der Döbelner Abwehr und wenn diese eintraten, nutzten die
Kaiser-Schützlinge das eiskalt. Als Alexander Winkler einen Ball nicht
kontrollieren konnte, vollendete Maksimo nach einem Pass von Sebastian
Kaulich. Die letzte Chance der ersten Halbzeit besaßen dann die Döbelner.
Lißner schoss aufs Tor und dessen Schuss wurde vom Kiebitzer Schlussmann
gehalten. Zum Pech für die Döbelner übersah Lißner seinen freistehenden
Sturmpartner Florian Hüttmann. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel fanden Lißner und Gerold erneut in
SV-Keeper David Kaulisch ihren Meister. Danach passierte einige Zeit
nichts, erst in der 65. Minute hatte Jens Döge nach einem Kopfball die
nächste Möglichkeit. Nachdem die Kiebitzer durch Abwehrfehler einige
Chancen hatten, fiel in der Schlussphase der erneute Ausgleich. Rene
Hüttmann verwandelte einen Freistoß direkt, nachdem Jens Döge gefoult
wurde. In der Schlussminute gab sich die Möglichkeit zum Sieg der
Döbelner, doch Sebastian Schütze und Döge scheiterten knapp. So blieb es
beim gerechten Unentschieden, trotz der optischen Überlegenheit der
Döbelner.
Döbelner SC II: Gatzsche, Thomas, Zache, Winkler, Berndt (Döge), Gerold,
R.Hüttmann, Buchholz (Schütze), Birckner (Sachse), Lißner, F.Hüttmann
Kiebitzer SV: D. Kaulisch, Riedel, Elsener, Oelsner, Gapsch, Maksimo,
Se. Kaulisch, Iltzsche, Fischer, Danziger, Badstübner (Seewald, St.
Kaulisch, Hersig)
Tore: 0:1 Iltzsche (14.), 1:1 29. Lißner (29.), 1:2 Maksimo (34.), 2:2
R. Hüttmann (83.)
Schiedsrichter: Becker (Waldheim)
Zuschauer: 60
Wernesgrüner Kreispokal
3. HR: Döbelner SC II – FSV
Alemannia Geithain II 6:4 (1:2)
„Geschlossen“ scheint das Wort
des Wochenendes bei der zweiten Mannschaft des Döbelner SC zu sein.
Nach der geschlossenen Gesellschaft anlässlich der Weihnachtsfeier
am Samstag führte eine ebenso geschlossene Mannschaftsleistung am
Sonntag zum 6:4 Pokalsieg gegen Geithain. Matchwinner auf Döbelner
Seite war Martin Bucholz. „Horst“, so Buchholz Spitzname, kündigte
auf der Feier an, drei Tore zu machen. Am Ende waren es sogar vier.
Die Partie begann ohne großes
Abtasten, beide Teams hatten in der Anfangsphase mit jeweils einem
Freistoß die ersten Möglichkeiten. Nachdem Martin Buchholz nach
einem schönen Spielzug nur die Querlatte traf, gingen die Gäste in
Führung. Eine scharfe Hereingabe lenkte Oliver Zache unglücklich ins
eigene Tor. Auch beim zweiten Gegentor sah die Döbelner
Hintermannschaft nicht gut aus. Einen langen Ball aus der
gegnerischen Hälfte unterschätzte der Gastgeber und Nast köpfte zum
0:2 ein. Eine kuriose, aber regelrechte Entscheidung traf dann
Schiedsrichter Schrock in der 26. Minute. Nach einem Einwurf für die
Döbelner bekam Florian Hüttmann einen Rempler und der Unparteiische
entschied auf Foulspiel. Durch das kleine Spielfeld des
Kunstrasenplatzes stand Hüttmann bereits im Strafraum, und dort gibt
es nun mal für Foulspiele keinen Freistoß. Den fälligen Elfmeter
verwandelte Buchholz zum Anschlusstreffer. Im weiteren Verlauf der
ersten Halbzeit hatten die Gastgeber weitere Möglichkeiten, doch der
Ausgleich gelang erst nach dem Seitenwechsel. Jedoch gerieten die
Zimmermann-Schützlinge nach einer Ecke erneut in Rückstand. Doch mit
einem Platzverweis wegen Reklamieren in der 57. Minute schwächte
sich der Gast selbst, Buchholz nutzte dies zum erneuten Ausgleich,
ehe Rene Hüttmann die erstmalige Führung herstellte. Buchholz mit
seinem vierten Treffer und David Gerold bauten diese bis zur 80.
Minute auf 6:3 aus. In der letzten Minute kamen die Gäste Dank
„Bruder Schlendrian“ noch zum 6:4, doch das änderte nichts an der
Freude über den Einzug ins Achtelfinale.
Döbelner SC: Friedrich, Thomas,
Merwart, Buchholz, Winkler, Döge, Werner, Zache, Gerold, F. Hüttmann,
R. Hüttmann; (Berndt, Schütze)
FSV Alemannia Geithain II:
Schiener, S. Kipping, Wilde, Eidam, Geisler, Dürr-Großmann, Nast,
Vogel, Bauer, Duschinski, Wurzel; (B. Kipping, Meinig, Gottwald)
Tore: 0:1 Zache (17./Eigentor),
0:2 Nast (22.), 1:2 Buchholz (26./Elfmeter), 2:2 Buchholz (49.), 2:3
Dürr-Großmann (52.), 3:3 Buchholz (59.), 4:3 R. Hüttmann (67.), 5:3
Buchholz (77.), 6:3 Gerold (80.), 6:4 Vogel (90.)
Schiedsrichter: Schrock
(Kiebitz)
Zuschauer: 20
2. HR:
Döbelner SC II - VfB Leisnig 1:0 (0:0)
Hochverdient mit 1:0 gewann die Zweite des Döbelner SC das
Kreispokal-Spiel gegen den höherklassigen VfB Leisnig. Es war kein
überragendes Match, das die Zimmermann-Schützlinge ablieferten. Aber
die Dominanz der Heim-Elf gegen schwache Leisniger stimmte
versöhnlich, was die offenbarten Schwächen bei jüngsten
Kreisliga-Auftritten betrifft. Der Erfolg kam zur passenden Zeit.
Und als nachträgliches Geburtstagsgeschenk an Coach Uwe Zimmermann
(46) - "schön wär's, aber eine echte Überraschung", kommentierte der
vor Anpfiff - eignete sich der Einzug in die 3. Hauptrunde allemal.
Zu besprechen wird es in der DSC-Kabine zur Spiel-Auswertung
trotzdem einiges geben. Die Kreisstädter hätten mit 3:0 in die
Halbzeit gehen müssen: Nach vier Minuten hatte sich Kapitän René
Hüttmann zur Grundlinie durchgesetzt, das geflankte Leder traf den
Kopf von Steffen Zerge, der - in 61 Zentimeter Höhe - allerdings das
Ziel knapp verfehlte. Gleiches Schicksal teilte Stürmer Martin
Werner, als der drei Minuten später vom überzeugenden Martin
Buchholz bedient wurde, aber die Kugel überhastet neben das
Dreiangel semmelte. Jens Döge und abermals Zerge hatten bis zum
Pausenpfiff weitere Gelegenheiten, den überfordert wirkenden
Bergstädtern das Fürchten zu lehren.
Der Kreisoberligist aus Leisnig wurde nur spartanisch und meist mit
hohen Bällen gefährlich. Und es muss wohl ein Lichtmoment des
Trainergespanns Zimmermann/Kuhr gewesen sein, in der sie ihren Traum
einer funktionierenden Viererkette ausgeträumt hatten und sich auf
Dinge besonnen, die die Mannschaft auch spielen kann. Der letzte
Mann Alexander Winkler hatte seine Abwehrkollegen jedenfalls (die
meiste Zeit) im Griff. Und auch dem Trainer nahestehenden Spielern
war der ouzo-angereicherte Geburtstagsabend beim Griechen nicht
sonderlich anzumerken. Das Team wirkte sortiert und willig.
Auch mit Wiederanpfiff war den Gelb-Schwarzen anzumerken, dass sie
diesen Sonntag alles anders machen wollten. Allen voran das starke
Quintett mit Buchholz, Zerge, David Gerold und den Hüttmann-Brüdern,
ließ die Hoffnung auf ein Ende der Negativserie erstarken. In der
56. Minute verpasste Döge noch knapp, als er einen Ball erlaufen und
allein auf VfB-Keeper Beer zusteuerte. In der 65. erlöste Werner
dann Mannschaft, Bank und Zuschauer: Martin "Horscht" Buchholz
tankte sich zur Grundlinie durch und passte sehenswert in den
Rückraum, wo erst Döge einen Schritt zu spät, dann aber Werner
nachgelaufen kam (1:0). Der Rest des Spiels war gekennzeichnet von
Konzentration im DSC-Spiel, einem kurzen Aufflackern Leisniger
Kampfgeistes und einer Großchance des in den Sturm gebrachten
DSC-Keepers Tassilo Friedrich (90.).
Döbelner SC II: Gatzsche, Thomas, Merwart, Buchholz, Winkler, F.
Hüttmann, Döge, R. Hüttmann, Zerge, Gerold, Werner (87. Friedrich).
VfB Leisnig: Beer, Funke, Schoberth, Lindner, Kretschmar, Graupner
(Helm), Oehme, Stockmann (Regin), Colditz (Werner), Koslowski,
Seydel.
Tor: 1:0 Werner (65.).
Schiedsrichter: Becker (Roßwein)
Zuschauer: 50

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