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FV MLL - Kreisliga A Staffel Süd


Spielberichte

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Tabelle    Ergebnisse    Fairness    Pokal


 

Döbelner SC II – Roßweiner SV II 9:0 (5:0)

Zu einer klaren Sache entwickelte sich das Spiel der Zweiten Mannschaften auf dem Kunstrasenplatz. Die Roßweiner, welche gerade so elf Spieler zusammen bekamen, agierten über die gesamte Spielzeit ohne große Gegenwehr, bei größerer Effektivität bei den sich minutenweise ergebenen Chancen wäre das Ergebnis zweistellig ausgefallen. Es dauerte bis zur neunten Minute, ehe Steffen Zerge den Torreigen eröffnete. Bis zur Halbzeit fielen auf Döbelner Seite vier weitere Treffer, die Roßweiner hatten hingegen keine nennenswerte Offensivaktion.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Döbelner SC weiter die Großteile vom Spiel und konnte nach Belieben kombinieren. Mit drei Toren binnen drei Minuten erhöhte der Gastgeber auf 8:0, wobei das dritte Tor von Steffen Zerge mit der Hacke das Tor des Tages war. Der erste Schuss der Roßweiner fiel in der 56. Minute, zwei weitere Male musste Keeper Friedrich harmlose Aktionen klären. Den Schlusspunkt unter die einseitige Partie setzte der eingewechselte Fabian Berndt.

Döbelner SC II: Friedrich, Thomas, Merwart, Buchholz, Winkler, Zerge, Werner, Zache, R. Hüttmann (Berndt), Gerold,  F. Hüttmann (Döge)

Roßweiner SV II: Pfitzner, Ebel, Thomas, Knopp, Kretzschmar, Schuhmann, Fischer, Werner, Wisniewski, Beyer, Dähnhardt

Tore: 1:0 Zerge, (9.), 2:0, 3:0 F. Hüttmann (11., 19.), 4:0 Knopp (Eigentor/22.), 5:0 Buchholz (35.), 6:0 R. Hüttmann (52.), 7:0, 8:0 Zerge (53., 55.), 9:0 Berndt (80.)

Schiedsrichter: Fritsch (Hohburg)

Zuschauer: 30

 


Döbelner SC II – ESV Lok Döbeln 0:3 (0:1)


Mit einer Notelf, Co-Trainer Kuhr musste aushelfen, verloren die Kicker des DSC das Stadtderby gegen Lok Döbeln. Im gesamten Spiel hatten die Gastgeber nicht eine echte Torchance, nur drei Schüsse Richtung gegnerischem Gehäuse gab es im ganzen Spiel. Zudem gab es bereits in der 33. Minute die Ampelkarte für DSC-Akteur Robin Thomas, auf DSC-Seite hatte man wenig Verständnis für diese Entscheidung. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 0:1, nachdem Martin Fischer die Abseitsfalle der Platzherren aushebelte.
Bis zur Halbzeitpause änderte sich nicht viel, die spielerisch besseren Döbelner hatten mit den langen Bällen und Kontern der Großbauchlitzer große Probleme.
Nach dem Seitenwechsel passierte lange Zeit nichts, viele Abspielfehler prägten die Partie. Mit dem 0:2 in der 69. Minute durch Max Wolf fiel praktisch die Vorentscheidung, zu schlecht war die DSC-Offensive an diesem Tag, zudem war nun der Kräfteverschleiß durch den frühen Platzverweis deutlich sichtbar spür- und sichtbar. Torwart Markus Gatzsche rettete anschließend noch mehrfach gegen Steven Kaulich, Max Wolf und Martin Fischer, doch beim 0:3 durch Robert Staroske war er machtlos.


Döbelner SC II: Gatzsche, Thomas, Merwart, Zache, Winkler, Hüttmann, Döge, Gerold, Berndt, Kuhr (Friedrich), Werner


ESV Lok Döbeln: Giese, Günther, Koschinsky, Engler, Staroske, Freier, Wittig, Kunert, Kaulich, Fischer (Wolf), Schubert


Tore: 0:1 Fischer (20.), 0:2 Wolf (69.), 0:3 Staroske (85.)


Schiedsrichter: Kohllöffel (Zschaitz)


Zuschauer: 90

 



 

Döbelner SC II – SV Rüsseina 1:2 (0:1)

Die Döbelner waren dieser zu Beginn nervös geführten Partie optisch überlegen, doch mit dem Erreichen der Strafraumgrenze war für die Döbelner Endstation. Nachdem Steffen Zerge auf Döbelner Seite und Rüsseinas Sven Gastgeber und Steffen Zirnsack mit den besten Chancen scheiterten, dachten die meisten an eine torlose erste Halbzeit. Doch Michael Kohs sah das nicht so und platzierte einen Schuss von der Strafraumgrenze im unteren rechten Eck.

Nach dem Seitenwechsel stand Martin Buchholz frei vor Tino Gastberg, doch Döbelns Stürmer zögerte einen Moment zu lange und vergab die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Denn praktisch im Gegenzug erhöhte der SV auf 0:2. Tassilo Friedrich zögerte beim Herauslaufen einen Moment zu lange, was sich Sven Gastberg nicht nehmen ließ. Die Döbelner gaben sich nicht auf, Martin Werner scheiterte mit einem Lupfer an Keeper Gastberg. Steffen Zerge markierte in der Endphase dann per Kopf doch noch den Anschlusstreffer, doch mehr sollte nicht mehr gelingen, da Schiedsrichter Fritzsch die Partie nach dem Tor sofort abpfiff.

Döbelner SC II: Friedrich, Thomas, Merwart, Buchholz, Winkler, F. Hüttmann, Zerge, R. Hüttmann, Lißner (Schütze), Gerold, Werner

SV Rüsseina: T. Gastberg, Müller, M. Hoppe (A. Fricke), Gütze, S. Fricke, Meister (D. Hoppe), Zirnsack, S. Gastberg. Koitsch

Tor: 0:1 Kohs (44.), 0:2 S. Gastberg (52.), 1:2 Zerge (90.)

Schiedsrichter: Fritzsch (Oschatz)

Zuschauer: 80


Döbelner SC II – FSV Dürrweitzschen 4:0 (2:0)


Die Gastgeber waren über die gesamte Spielzeit Herr im Haus und waren in allen Belangen klar überlegen. Bereits nach fünf Minuten schlenzte Alexander Winkler einen zu kurz abgewehrten Ball ins Tor. Die Döbelner ließen gekonnt Ball und Gegner laufen, der FSV hatte dem nicht viel entgegen zu setzen. Rene Hüttmann sorgte dann für weitere klare Verhältnisse, als er einen Freistoß in der 25. Minute direkt verwandelte. Bis zur Pause hatte die Bezirksliga-Reserve durch Martin Werner, Steffen Zerge oder Martin Buchholz noch weiter Chancen, doch Torwart Bohne zeigte sich auf dem Posten.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nicht allzu viel. Die Platzherren agierten etwas zurückhaltender. In der 65. Minute hatte der Gast seine erste Chance, doch Höhme scheiterte. Die Döbelner zogen nun wieder an, Rene Hüttmann sorgte mit einem strammen Schuss für die Vorentscheidung (70.). Alexander Winkler scheiterte nach einem schönen Spielzug.  Doch Roy Lißner ließ es sich in der vorletzten Minute nicht nehmen, und markierte mit einem erneuten Schlenzer den auch in der Höhe verdienten 4:0-Sieg.


Döbelner SC II: Friedrich, Thomas, Zerge, Buchholz (Sachse), Winkler, F. Hüttmann, Zacha, Gerold, Lißner, R. Hüttmann, Werner


FSV Dürrweitzschen: Bohne, Schneider, Kresse, Weniger, Engel, Herold, Friedrich, Schendel, Zwanzig, Mühlner, Höhme; (P. Kupfer, D. Kupfer, Bäurich)


Tore: 1:0 Winkler (5.), 2:0, 3:0 F. Hüttmann (25., 70.), 4:0 Lißner (89.)


Scheidsrichter: Schrock (Kiebitz)


Zuschauer: 45

 


Döbelner SC II – FC Grimma II 1:2 (1:2)

Die Döbelner setzten den Gegner von der ersten Minute an unter Druck und hatten durch Buchholz und Werner die ersten guten Chancen. Grimma brachte das Kunststück fertig, sich innerhalb der ersten Viertelstunde drei gelbe Karten wegen Meckerns abzuholen. In der 16. Minute wurden die Angriffsbemühungen schließlich belohnt. Nach einem Pass von Florian Hüttmann schloss dessen Bruder Rene aus halblinker Position ab. Im Gegenzug kassierte der DSC fast den Ausgleich, doch Freidrich parierte großartig. Die Landesligareserve stand defensiv sehr gut und wurde über Konter stets gefährlich. Nach einem Eckball für die Döbelner schalteten die Gäste schnell um und Kurzbach vollendete zum glücklichen Ausgleich. Danach riss der Spielfaden der Platzherren und der FC nahm mehr das Zepter in die Hand. Die Führung durch Kurzbach war ein Ebenbild des ersten Grimmaer Treffers. Nach dem Seitenwechsel hatten die Döbelner den Ausgleich auf den Füßen. Nach einem tollen Pass von Buchholz auf Gerold setzte sich dieser bis zur Grundlinie durch, doch nach dessen Flanke verfehlte Zerge knapp das Tor. Nun hatten die Döbelner abermals ein optisches Übergewicht und die Grimmaer beschränkten sich auf gefährliche Konter. Friedrich ließ im zweiten Durchgang keinen weiteren Gegentreffer zu, doch da seine Vorderleute auch Tor mehr erzielten blieb es am Ende bei der unglücklichen 1:2 Niederlage. Denn ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber der große Aufwand  muss durch das konsequente Nutzen der Chancen auch belohnt werden.

Döbelner SC II:  Friedrich, Thomas, Merwart (Berndt), Zerge, R.Hüttmann, F.Hüttmann, Gerold, Buchholz (Sachse), Lißner, Werner


FC Grimma II: Kuberski, Neuber, Hoffmann, Barthen, Schmidtbauer, Fritsche, Engel, Kurzbach, Graf, Wolhlebe, Willhuhn


Tore: 1:0 R. Hüttmann (16.), 1:1, 1:2 Kurzbach (26., 34.)

Schiedsrichter: Rost (Striegistal)

 

 


Döbelner SC II – SV Aufbau Waldheim 1:5 (0:4)


Durch eine undiskutable Abwehrleistung und Harmlosigkeit vorm gegnerischen Tor verloren die Döbelner ihr Heimspiel deutlich mit 1:5. Zu den eigenen Fehlern kam jedoch in der ersten Halbzeit eine sehr schwache Leistung des Schiedsrichters dazu, der als Höhepunkt nach einem Foulspiel an Steffen Zerge im Waldheimer Strafraum auf Freistoß für die Zschopautaler entschied. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:3. Erichson, Keidel und Busch nutzten die Fehler der Döbelner Hintermannschaft inklusive Torwart Friedrich eiskalt aus. Auch das 0:4 ging einem kapitalen Abwehrschnitzer voraus, Merwart spielte nur Statist und ließ sich ohne Probleme umspielen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit ließen es die Gäste sehr ruhig angehen und beschränkten sich auf Konterfußball. Die Gastgeber gaben sich nicht wehrlos geschlagen, doch zwingende Torchancen waren nicht zu finden. Der Ehrentreffer für die Döbelner fiel nach energischem Nachsetzen von Buchholz, doch Walther stellte mit einem sehenswerten Heber den alten Torabstand wieder her.


Döbelner SC II: Friedrich, Thomas, Merwart, Buchholz, Winkler, Berndt, Zerge, R. Hüttmann, F. Hüttmann, Seidel; (Gerold, Döge, Sachse)


SV Aufbau Waldheim: Klingner, Schneider, Wolf, Liebig, Sachsenröder, Wien, Busch, Eick, Erichson, Keidel, Vandereike; (Enigk, Walther)


Tore: 0:1 Erichson (18.), 0:2 Keidel (30.), 0:3 Busch (35.), 0:4 Eick (42.), 1:4 Buchholz (73.), 1:5 Walther (80.)


Schiedsrichter: Schrock (Kiebitz)


Zuschauer: 95


 

Döbelner SC II - HFC Colditz II 3:0 (0:0)

 

Die Döbelner besaßen in ihrem zweiten Heimspiel mehr Ballbesitz, doch die Gäste waren mit ihrem geradlinigen Spiel und langen Bällen stets gefährlich. Die Döbelner Abwehr um den sehr gut auflegten Torwart Tassilo Friedrich war jedoch auf dem Posten und verhinderte mit Glück und Geschick einen Gegentreffer. Alexander Winkler und Oliver Zache klärten in der 17. und 27. Minute jeweils einen Angriff des HFC in letzter Not. Auf der Gegenseite verpasste Fabian Bernd mit einer Direktabnahme das Tor knapp, David Gerold wurde sein Kopfballtreffer wegen vermeintlichem Abseits nicht anerkannt (32.). Nach der Pause erhöhten die Platzherren vor den Augen von Vereinsoberhaupt Heiner Hellfritsch das Tempo und kamen zu mehr Chancen. Martin Birckner verpasste knapp, ebenso erneut Fabian Berndt. Doch aller guten Dinge sind bekanntlich drei. In der 57. Minute vollendete Döbelns Offensivspieler einen schönen Spielzug über fünf Stationen zur verdienten Führung. Wenige Minuten später gab es für die Hausdorfer Reserve einen Elfmeter, doch Keeper „Tasse“ Friedrich krönte seine Leistung an dem Tag und hielt den Schuss von Dathe. Die Döbelner starteten nun angetrieben vom bärenstarken Gerold Angriff auf Angriff. Die Gäste kamen nur noch durch Kontern zu Tormöglichkeiten. In der 66. Minute fiel dann die Vorentscheidung. Rene Hüttmann setzte Roy Lißner in Szene, dessen überlegter Pass nutzte Martin Buchholz zum 2:0. Den Schlusspunkt setzte dann Roy Lißner selbst, der ein gutes Zuspiel von David Gerold vollendete.

 

Döbelner SC II: Friedrich, Birckner, Thomas, Buchholz, Winkler, R. Hüttmann, Gerold, Berndt, Zerge, Lißner, Zache, (Sachse, Werner, Schütze)

 

HFC Colditz II: Frenzel, Gutknecht, Gohe, Blümel, Richter, Lang, Matthes, König, Goldammer, Scheibner, Dathe, (Linke, Götze)

 

Schiedsrichter :Schrock (Kiebitz) 

Zuschauer: 50


Döbelner SC II - Kiebitzer SV 2:2 (1:2)


In den ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams noch ab, dann landete ein Freistoß von Iltzsche in der 14. Minute im Tor, nachdem sich die Döbelner Hintermannschaft verschätzt hatte. Im Gegenzug hatte dann Roy Lißner die Chance per Kopf nach einer Standardsituation, doch hatte ebenso wenig Erfolg wie kurz darauf Martin Buchholz nach einem Doppelpass mit David Gerold.
Nach einer knappen halben Stunde fiel schließlich der Ausgleich, Lißner verwertete eine Vorarbeit von Florian Hüttmann. Augenblicke später versuchte es der Vorlagengeber selbst, doch scheiterte. Kiebitz lauerte auf Fehler in der Döbelner Abwehr und wenn diese eintraten, nutzten die Kaiser-Schützlinge das eiskalt. Als Alexander Winkler einen Ball nicht kontrollieren konnte, vollendete Maksimo nach einem Pass von Sebastian Kaulich. Die letzte Chance der ersten Halbzeit besaßen dann die Döbelner. Lißner schoss aufs Tor und dessen Schuss wurde vom Kiebitzer Schlussmann gehalten. Zum Pech für die Döbelner übersah Lißner seinen freistehenden Sturmpartner Florian Hüttmann.
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel fanden Lißner und Gerold erneut in SV-Keeper David Kaulisch ihren Meister. Danach passierte einige Zeit nichts, erst in der 65. Minute hatte Jens Döge nach einem Kopfball die nächste Möglichkeit. Nachdem die Kiebitzer durch Abwehrfehler einige Chancen hatten, fiel in der Schlussphase der erneute Ausgleich. Rene Hüttmann verwandelte einen Freistoß direkt, nachdem Jens Döge gefoult wurde. In der Schlussminute gab sich die Möglichkeit zum Sieg der Döbelner, doch Sebastian Schütze und Döge scheiterten knapp. So blieb es beim gerechten Unentschieden, trotz der optischen Überlegenheit der Döbelner.


Döbelner SC II: Gatzsche, Thomas, Zache, Winkler, Berndt (Döge), Gerold, R.Hüttmann, Buchholz (Schütze), Birckner (Sachse), Lißner, F.Hüttmann


Kiebitzer SV: D. Kaulisch, Riedel, Elsener, Oelsner, Gapsch, Maksimo, Se. Kaulisch, Iltzsche, Fischer, Danziger, Badstübner (Seewald, St. Kaulisch, Hersig)


Tore: 0:1 Iltzsche (14.), 1:1 29. Lißner (29.), 1:2 Maksimo (34.), 2:2 R. Hüttmann (83.)


Schiedsrichter: Becker (Waldheim)


Zuschauer: 60


 

Wernesgrüner Kreispokal

 

 

3. HR: Döbelner SC II – FSV Alemannia Geithain II 6:4 (1:2)

„Geschlossen“ scheint das Wort des Wochenendes bei der zweiten Mannschaft des Döbelner SC zu sein. Nach der geschlossenen Gesellschaft anlässlich der Weihnachtsfeier am Samstag führte eine ebenso geschlossene Mannschaftsleistung am  Sonntag zum 6:4 Pokalsieg gegen Geithain. Matchwinner auf Döbelner Seite war Martin Bucholz. „Horst“, so Buchholz Spitzname, kündigte auf der Feier an, drei Tore zu machen. Am Ende waren es sogar vier.

Die Partie begann ohne großes Abtasten, beide Teams hatten in der Anfangsphase mit jeweils einem Freistoß die ersten Möglichkeiten.  Nachdem Martin Buchholz nach einem schönen Spielzug nur die Querlatte traf, gingen die Gäste in Führung. Eine scharfe Hereingabe lenkte Oliver Zache unglücklich ins eigene Tor. Auch beim zweiten Gegentor sah die Döbelner Hintermannschaft nicht gut aus. Einen langen Ball aus der gegnerischen Hälfte unterschätzte der Gastgeber und Nast köpfte zum 0:2 ein. Eine kuriose, aber regelrechte Entscheidung traf dann Schiedsrichter Schrock in der 26. Minute. Nach einem Einwurf für die Döbelner bekam Florian Hüttmann einen Rempler und der Unparteiische entschied auf Foulspiel. Durch das kleine Spielfeld des Kunstrasenplatzes stand Hüttmann bereits im Strafraum, und dort gibt es nun mal für Foulspiele keinen Freistoß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Buchholz zum Anschlusstreffer. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber weitere Möglichkeiten, doch der Ausgleich gelang erst nach dem Seitenwechsel. Jedoch gerieten die Zimmermann-Schützlinge nach einer Ecke erneut in Rückstand. Doch mit einem Platzverweis wegen Reklamieren in der 57. Minute schwächte sich der Gast selbst, Buchholz nutzte dies zum erneuten Ausgleich, ehe Rene Hüttmann die erstmalige Führung herstellte. Buchholz mit seinem vierten Treffer und David Gerold bauten diese bis zur 80. Minute auf 6:3 aus. In der letzten Minute kamen die Gäste Dank „Bruder Schlendrian“ noch zum 6:4, doch das änderte nichts an der Freude über den Einzug ins Achtelfinale.

Döbelner SC: Friedrich, Thomas, Merwart, Buchholz, Winkler, Döge, Werner, Zache, Gerold, F. Hüttmann, R. Hüttmann; (Berndt, Schütze)

FSV Alemannia Geithain II: Schiener, S. Kipping, Wilde, Eidam, Geisler, Dürr-Großmann, Nast, Vogel, Bauer, Duschinski, Wurzel; (B. Kipping, Meinig, Gottwald)

Tore: 0:1 Zache (17./Eigentor), 0:2 Nast (22.), 1:2 Buchholz (26./Elfmeter), 2:2 Buchholz (49.), 2:3 Dürr-Großmann (52.), 3:3 Buchholz (59.), 4:3 R. Hüttmann (67.), 5:3 Buchholz (77.), 6:3 Gerold (80.), 6:4 Vogel (90.)

Schiedsrichter: Schrock (Kiebitz)

Zuschauer: 20

 



2. HR: Döbelner SC II - VfB Leisnig 1:0 (0:0)


Hochverdient mit 1:0 gewann die Zweite des Döbelner SC das Kreispokal-Spiel gegen den höherklassigen VfB Leisnig. Es war kein überragendes Match, das die Zimmermann-Schützlinge ablieferten. Aber die Dominanz der Heim-Elf gegen schwache Leisniger stimmte versöhnlich, was die offenbarten Schwächen bei jüngsten Kreisliga-Auftritten betrifft. Der Erfolg kam zur passenden Zeit. Und als nachträgliches Geburtstagsgeschenk an Coach Uwe Zimmermann (46) - "schön wär's, aber eine echte Überraschung", kommentierte der vor Anpfiff - eignete sich der Einzug in die 3. Hauptrunde allemal.
Zu besprechen wird es in der DSC-Kabine zur Spiel-Auswertung trotzdem einiges geben. Die Kreisstädter hätten mit 3:0 in die Halbzeit gehen müssen: Nach vier Minuten hatte sich Kapitän René Hüttmann zur Grundlinie durchgesetzt, das geflankte Leder traf den Kopf von Steffen Zerge, der - in 61 Zentimeter Höhe - allerdings das Ziel knapp verfehlte. Gleiches Schicksal teilte Stürmer Martin Werner, als der drei Minuten später vom überzeugenden Martin Buchholz bedient wurde, aber die Kugel überhastet neben das Dreiangel semmelte. Jens Döge und abermals Zerge hatten bis zum Pausenpfiff weitere Gelegenheiten, den überfordert wirkenden Bergstädtern das Fürchten zu lehren.
Der Kreisoberligist aus Leisnig wurde nur spartanisch und meist mit hohen Bällen gefährlich. Und es muss wohl ein Lichtmoment des Trainergespanns Zimmermann/Kuhr gewesen sein, in der sie ihren Traum einer funktionierenden Viererkette ausgeträumt hatten und sich auf Dinge besonnen, die die Mannschaft auch spielen kann. Der letzte Mann Alexander Winkler hatte seine Abwehrkollegen jedenfalls (die meiste Zeit) im Griff. Und auch dem Trainer nahestehenden Spielern war der ouzo-angereicherte Geburtstagsabend beim Griechen nicht sonderlich anzumerken. Das Team wirkte sortiert und willig.
Auch mit Wiederanpfiff war den Gelb-Schwarzen anzumerken, dass sie diesen Sonntag alles anders machen wollten. Allen voran das starke Quintett mit Buchholz, Zerge, David Gerold und den Hüttmann-Brüdern, ließ die Hoffnung auf ein Ende der Negativserie erstarken. In der 56. Minute verpasste Döge noch knapp, als er einen Ball erlaufen und allein auf VfB-Keeper Beer zusteuerte. In der 65. erlöste Werner dann Mannschaft, Bank und Zuschauer: Martin "Horscht" Buchholz tankte sich zur Grundlinie durch und passte sehenswert in den Rückraum, wo erst Döge einen Schritt zu spät, dann aber Werner nachgelaufen kam (1:0). Der Rest des Spiels war gekennzeichnet von Konzentration im DSC-Spiel, einem kurzen Aufflackern Leisniger Kampfgeistes und einer Großchance des in den Sturm gebrachten DSC-Keepers Tassilo Friedrich (90.).


Döbelner SC II: Gatzsche, Thomas, Merwart, Buchholz, Winkler, F. Hüttmann, Döge, R. Hüttmann, Zerge, Gerold, Werner (87. Friedrich).


VfB Leisnig: Beer, Funke, Schoberth, Lindner, Kretschmar, Graupner (Helm), Oehme, Stockmann (Regin), Colditz (Werner), Koslowski, Seydel.


Tor: 1:0 Werner (65.).


Schiedsrichter: Becker (Roßwein)


Zuschauer: 50

 

 


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Stand: 27. November 2011.